Produkte
Im Bereich Produkte verknüpfst du bestehende Amazon-Angebote mit Shopartikeln und steuerst, ob Bestand und Preise automatisch als Amazon-Feeds übertragen werden.
Synchronisierung konfigurieren
Das Formular amazonspproduct speichert die Regeln für Bestands- und Preisupdates.
- auto_bestandupdate: Checkbox Automatische Bestandaktualisierung aktivieren. Wenn aktiv, wird bei Bestandsänderungen verknüpfter Produkte ein Amazon-Bestandsfeed erzeugt.
- auto_preisupdate: Checkbox Automatische Preisaktualisierung aktivieren. Wenn aktiv, wird bei Preisänderungen der gewählten Preisgruppe ein Amazon-Preisfeed erzeugt. Aktive zeitliche Sonderpreise werden nicht übertragen.
- stock_depot: Mehrfachauswahl Bestand aus folgendem Lager. Ohne Auswahl wird der Gesamtbestand verwendet; mit Auswahl berechnet das Backend den Bestand aus den gewählten Lagern.
- preisgruppe: Auswahl Preisgruppe für Preisupdates. Wert Standardpreis nutzt den normalen Produktpreis, alternativ kann eine Preisgruppe gewählt werden.
- sicherungsbestand: Eingabefeld Sicherungsbestand. Diese Stückzahl wird vom übertragenen Bestand abgezogen. Negative Ergebnisse werden beim Feed auf 0 begrenzt.
Beim Speichern werden nicht gesetzte Checkboxen als deaktiviert gespeichert. Die Lagerauswahl wird als Liste gespeichert und später bei der Bestandsberechnung wieder eingelesen.
Amazon-Produkte verknüpfen
Unterhalb der Einstellungen zeigt das Backend, wie viele Amazon-Produkte aktuell lokal synchronisiert sind. Die Aktion Alle Zuordnungen löschen entfernt alle gespeicherten Zuordnungen zwischen Amazon-SKUs und Shopartikeln.
Berichtslauf in drei Schritten
- Produkte von Amazon laden: Erstellt einen Merchant-Listings-Bericht für den vorgegebenen Marktplatz. Während bereits ein Bericht läuft, ist der Button deaktiviert.
- Fertigstellung prüfen: Fragt den Reportstatus bei Amazon ab. Bei Status DONE lädt das Backend die Berichtdatei lokal zur Weiterverarbeitung.
- Produktzuordnung durchführen: Verarbeitet die geladene Berichtdatei, sucht zu jeder SKU den passenden Shopartikel und erstellt die Amazon-Zuordnung.
Der interne Status productupdatestaus steuert, welcher Schritt aktiv ist: 0 erlaubt das Erstellen, 1 erlaubt die Statusprüfung und 2 erlaubt die Verarbeitung des geladenen Berichts.
Zuordnungslogik
- Das Backend liest die Amazon-SKU aus dem Bericht und sucht dazu einen Shopartikel über die Artikelnummer.
- Wenn ein passender Artikel und eine Variante gefunden werden, wird eine Amazon-Zuordnung mit Plattform, Artikel-ID, Varianten-ID und SKU gespeichert.
- Wenn bereits eine Zuordnung existiert, wird die passende Zuordnung zur Variante erneut verwendet.
- Nicht gefundene SKUs werden gezählt und nach dem Import als Hinweis ausgegeben.
- Nach Abschluss wird die Berichtdatei entfernt und der Status für den Produktbericht wieder auf 0 gesetzt.
Bestands- und Preisfeeds
- Bestandsfeeds: Das Backend berechnet den Bestand der Variante, berücksichtigt optional die gewählten Lager und zieht den Sicherungsbestand ab. Der Wert wird als Amazon-Verfügbarkeits-Patch gespeichert.
- Bundle-Produkte: Bei nicht auswählbaren Bundle-Produkten kann der Bestand aus den enthaltenen Bundle-Artikeln berechnet werden.
- Preisfeeds: Preisupdates werden nur erzeugt, wenn die automatische Preisaktualisierung aktiv ist oder ein Update gezielt erzwungen wird. Ein Preis von 0 wird nicht übertragen.
- Feed-Zusammenfassung: Mehrere Änderungen zur gleichen SKU werden im vorhandenen offenen JSON-Feed zusammengeführt, wenn dort bereits passende Patch-Daten liegen.
Fehlersuche
- Wenn keine Zuordnung entsteht, zuerst SKU, Artikelnummer und Varianten-Artikelnummer vergleichen.
- Wenn Bestände zu niedrig erscheinen, stock_depot und sicherungsbestand prüfen.
- Wenn Preisänderungen nicht übertragen werden, auto_preisupdate und die gewählte preisgruppe prüfen.
- Wenn Amazon Feedfehler meldet, die Detailseite Feeds und anschließend die Amazon-Protokolle prüfen.