Einstellungen

In den Amazon-Einstellungen richtest du die Amazon-SP-API-Verbindung ein und steuerst, wie Amazon-Bestellungen importiert, ergänzt und weiterverarbeitet werden.

Amazon-Bestellungen werden im Backend in zwei Schritten verarbeitet: zuerst der Abruf über die Amazon-Schnittstelle, danach bei Bedarf die Ergänzung personenbezogener Daten über den Seller-Central-Bericht Nicht versendete Bestellungen.

Verbindung und Statusbereich

Der obere Bereich zeigt abhängig vom Verbindungszustand unterschiedliche Aktionen und Hinweise.

  • Mit Amazon verbinden: Erscheint, solange noch kein Refresh-Token gespeichert ist. Die Aktion startet die Autorisierung für die Amazon-SP-API.
  • Datenaustausch starten: Erscheint nach erfolgreicher Verbindung. Die Aktion ruft Amazon-Bestellungen ab und verarbeitet zusätzlich offene Amazon-Feed-Prozesse.
  • Verbindung aufheben: Entfernt gespeicherte Zugangs- und Aktualisierungstokens und deaktiviert den automatischen Datenaustausch.
  • Statusmeldungen: Nach erfolgreicher Autorisierung, nach einem Bestellimport oder nach dem Speichern der Einstellungen zeigt das Backend Bestätigungen an.
  • Letzter Abruf: Zeigt den gespeicherten Zeitpunkt, ab dem Bestellungen gesucht werden. Beim Einlesen wird dieser Zeitpunkt automatisch fortgeschrieben.
Der Button Datenaustausch starten wird deaktiviert, wenn order_status_create und order_status_update identisch sind. Beide Status müssen unterschiedlich sein, damit Bestellungen vor und nach der PII-Ergänzung sauber unterscheidbar bleiben.

Bestellimport konfigurieren

Das Formular amazonsp speichert die Grundregeln für importierte Amazon-Bestellungen.

  • order_status_create: Bestellstatus nach dem Erstellen einer Amazon-Bestellung. Dieser Status kennzeichnet Bestellungen, bei denen die personenbezogenen Daten noch nicht aus dem Bericht ergänzt wurden.
  • order_status_update: Bestellstatus nach erfolgreicher PII-Aktualisierung. Dieser Status sollte signalisieren, dass die Bestellung weiter bearbeitet oder versendet werden kann.
  • payment_id: Zahlungsart, die importierten Amazon-Bestellungen zugewiesen wird. Das Backend übernimmt daraus Zahlungsmodul und Zahlungsname für die Bestellung.
  • timestamp_lastload: Startzeitpunkt für den nächsten Bestellabruf. Beim Abruf nutzt das Backend diesen Wert, zieht einen Sicherheitszeitraum ab und setzt den gespeicherten Zeitpunkt anschließend neu.
  • cust_id: Optionale Kundennummer eines Standardkunden. Bleibt das Feld leer, legt das Backend für importierte Bestellungen Kundendaten an; ist ein Wert gesetzt, wird dieser Kunde verwendet.
  • use_cronjob: Aktiviert den automatischen Datenaustausch. Beim Speichern wird der Hintergrundlauf hinzugefügt oder entfernt.
  • create_bill: Erstellt nach erfolgreicher PII-Aktualisierung automatisch eine Rechnung, markiert diese als bezahlt, erzeugt die Rechnungsdatei und stößt den Rechnungs-Hook an.

PII-Bericht vorbereiten

Für die PII-Aktualisierung müssen die Spaltennummern des Seller-Central-Berichts hinterlegt sein. Das Backend rechnet diese Spaltennummern intern auf die passende Tabellenposition um.

  • format_name: Spaltennummer für recipient-name. Daraus werden Vorname und Nachname abgeleitet.
  • format_adress1: Spaltennummer für ship-address-1. Je nach Land wird daraus Straße oder Firmen-/Adresszusatz gebildet.
  • format_adress2: Spaltennummer für ship-address-2. Wenn vorhanden, verwendet das Backend dieses Feld zusammen mit ship-address-1 zur Adressaufteilung.
  • format_country: Spaltennummer für ship-country. Der Ländercode steuert unter anderem die Aufteilung von Straße und Zusatzangaben.
Der Button Bestellbericht einlesen wird deaktiviert, wenn die Status für Erstellung und PII-Update identisch sind oder eine der vier Spaltennummern fehlt.

Aktionen ausführen

  1. Amazon verbinden: Starte die Autorisierung, wenn noch keine Verbindung besteht. Nach erfolgreicher Rückkehr speichert das Backend Refresh-Token und Seller-ID.
  2. Datenaustausch starten: Rufe neue nicht versendete Amazon-Bestellungen ab. Neue Bestellungen werden anhand der Amazon-Bestellnummer erkannt und mit dem Status aus order_status_create angelegt.
  3. Bestellbericht einlesen: Öffne das Uploadformular, wähle die Importdatei Nicht versendeter Bestellungen und führe den Import aus.
  4. Verbindung aufheben: Nutze diese Aktion, wenn die Amazon-Verbindung getrennt werden soll. Dabei wird auch der automatische Datenaustausch ausgeschaltet.

PII-Aktualisierung auswerten

Beim Einlesen des Berichts sucht das Backend jede Bestellung über die Amazon-Bestellnummer. Aktualisiert werden nur Bestellungen, die noch im Status order_status_create stehen.

  • Der Name aus dem Bericht wird in Vorname und Nachname zerlegt.
  • Adressdaten werden in Firma beziehungsweise Zusatz, Straße und Hausnummer aufgeteilt und für Liefer- und Rechnungsadresse gespeichert.
  • Wenn kein Standardkunde hinterlegt ist, werden auch die Kundendaten aktualisiert.
  • Nach erfolgreicher Aktualisierung erhält die Bestellung den Status aus order_status_update.
  • Wenn create_bill aktiv ist, wird anschließend eine Rechnung erstellt und als bezahlt markiert.

War diese Seite hilfreich?

Hilf uns, das Handbuch weiter zu verbessern. Wenn etwas fehlt oder unverständlich ist, kannst Du direkt einen kurzen Kommentar senden.