301-Weiterleitungen effektiv nutzen

Erstellt am: 31.12.2018
zuletzt geändert am: 31.12.2018

 

Mit 301-Weiterleitungen können Duplicate Content vermieden und URLs nach einem Relaunch umgeleitet werden. Die an sich nützliche Methode bringt jedoch auch Nachteile mit sich und sollte deshalb mit Bedacht angewandt werden.

301-Redirect

Mit einer 301-Weiterleitung wird der http-Statuscode „moved permanently“ (dauerhaft verschoben) übermittelt. Damit wird dem Google-Bot oder dem Webbrowser mitgeteilt, dass eine URL dauerhaft unter einer neuen Adresse erreichbar ist. Alle Anfragen werden von der Quell-URL auf eine neue Ziel-URL weitergeleitet, der Seitenbesucher landet nicht auf einer Fehlerseite.

Wann macht eine 301-Weiterleitung Sinn?

Beim Umzug auf eine andere Domain, veränderte URL-Strukturen innerhalb eines Online-Shops, zusammengeführten Webseiten oder beim Aufruf von gleichen Inhalten über zwei verschiedene URLs (Duplicate Content), ist ein 301-Redirect eine gute Lösung

Verzögerung der Ladezeiten

Lädt eine Webseite zu langsam, wirkt sich das negativ auf Conversion und Umsätze aus, die Nutzerzufriedenheit sinkt und die Anzahl der Absprünge steigt an. Jede Weiterleitung führt zu einer zwar kurzen, aber doch spürbaren Verzögerung, da jede Weiterleitung einen neuen Seitenaufruf nach sich zieht. Folgen mehrere 301-Weiterleitungen hintereinander, macht sich das deutlich negativ bemerkbar.

Maximal drei Weiterleitungen

Der Googlebot folgt maximal drei 301-Redirects. Bei der vierten Weiterleitung erhält der Crawler eine Fehlermeldung, die Indexierung wird abgebrochen und die Domain wird nur unvollständig in den Index aufgenommen. Deshalb wirken sich zu viele verkettete Weiterleitungen nachteilig auf das Crawling der Seite aus. Eine Alternative bieten Canonical Tags, diese können in den Quellcode der Webseite integriert werden und veweisen auf eine Standard-URL, die dann zur Indexierung genutzt wird.

Dokumentation für den Überblick

Um die Anzahl der 301-Weiterleitungen auf der Shop-Seite im Blick zu behalten, sollten Struktur und Aufbau neuer URLs sowie auch eingerichtete 301-Redirects fortlaufend dokumentiert werden. Stellt sich bei einer Analyse heraus, dass es zu viele Weiterleitungen gibt oder mehrere davon aufeinander folgen, sollte dies sofort bereinigt werden.

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