Zufrieden mit der Conversionsrate?

Die Conversions-Rate ist das Verhältnis zwischen Seitenbesuchern und einer bestimmten Aktion – im Falle eines Online-Shops ist dies ein abgeschlossener Einkauf. Viele Online-Händler kennen Ihre Conversionsrate gar nicht so genau oder wissen, wann man von einer guten Conversions-Rate sprechen kann und wann eine Optimierung nötig sein kann.

Wie berechnet man seine Conversions-Rate?

Die Berechnung ist im Grunde genommen sehr einfach. Die Anzahl der Conversionen in einem bestimmten Zeitraum (also im Falle eines Online-Shops die abgeschlossenen Käufe) werden durch die Anzahl der Seitenbesucher geteilt und das Ergebnis mit 100 multipliziert. Daraus ergibt sich die Conversionsrate in % für den definierten Zeitintervall und es ist möglich, Marketingprozesse und Aktionen miteinander zu vergleichen.

Was sagt die Conversionsrate aus?

Conversionsraten werden zum Beispiel genutzt, um Veränderungen im Online-Shop zu bewerten. Die Berechnung und Auswertung ist immer dann möglich, wenn es einen theoretischen Wert als Grundwert gibt, mit dem der Prozentsatz berechnet werden kann. Ebenso ist es möglich, Zwischenziele zu berechnen, zum Beispiel: Wie viele Seitenbesucher legen zwar ein Produkt in den Warenkorb, brechen den Kauf jedoch vor der Bezahlung ab. Lässt sich herausfinden, wann ein potentieller Käufer abbricht, können genau an dieser Stelle Verbesserungen vorgenommen werden.

Wann ist eine Conversions-Rate „gut“?

Grundsätzlich gibt es zu dieser Frage keine pauschale Antwort, denn es kommt darauf an, welcher Prozess mit der Conversions-Rate ausgewertet werden soll. Unterschiede ergeben sich aus den jeweiligen Aktionen selbst (zum Beispiel kostenloser Download eines E-Books oder Kauf eines Artikels), auch innerhalb der Branchen unterscheiden sich die Raten zum Teil stark. Studien zur Conversions-Rate gibt es zum Beispiel bei Statista. Generell sind allerdings für den deutschsprachigen Raum nur wenige Studien zu finden.

Je nach Branche kann bereits eine Conversions-Rate von 2 % einen guten Wert darstellen, in einigen Branchen sind 12 % oder mehr möglich. Letztendlich zählt der Umsatz.

Quelle: blog.embis.de