Mitarbeiter im Online-Shop – Einstellen oder nicht?

Wachsen Online-Shops, die einmal als kleines Unternehmen oder zweites Standbein gestartet wurden, wird der Aufwand allein irgendwann schwer zu bewältigen. Denkt man als Online-Händler dann über einen Mitarbeiter nach, sind verschiedene Punkte zu bedenken.

Der Mitarbeiter muss was bringen!

Mitarbeiter im Unternehmen erfüllen zwei Aufgaben: Sie entlasten den Chef und sorgen für zusätzlichen Umsatz. Damit dies funktioniert, muss bereits vor der Einstellung genug Umsatz und Gewinn vorhanden sein, um die regelmäßigen zusätzlichen Ausgaben zu bewältigen und das auch dann, wenn der erhoffte zusätzliche Umsatz noch nicht sofort nach der Einstellung erfolgt.

Eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass der Mitarbeiter den erhofften Erfolg bringt, ist eine klare Auftragsbeschreibung. Schon vor der Einstellung sollte klar sein, welche Aufgaben übernommen werden sollen. Dabei sollte nicht nach einer eierlegenden Wollmilchsau gesucht werden, sondern ein Spezialist, der für bestimmte Aufgaben zuständig und für diese auch qualifiziert ist.

Der richtige Mitarbeiter

Ist die neue Stelle geschaffen, gibt es eine Auftragsklärung und ist das nötige Kapital für die Gehaltszahlungen langfristig vorhanden, muss der richtige Mitarbeiter gefunden werden. Um sicherzugehen, können die Aufgaben im Vorfeld testweise an einen Freelancer vergeben werden, auch um herauszufinden, ob eine Vollzeitstelle Sinn macht oder ob die Aufgaben auch mit Teilzeit oder Minijob erledigt werden können. Als Anlaufstelle für die Suche bieten sich verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel:

  • Jobportale wie Arbeitsagentur, Monster oder Stepstone
  • Facebookgruppen für SEO, Marketing oder Design
  • Meet-Ups wie sie in fast jeder größeren Stadt zu finden sind
  • Stellenangebot auf der eigenen Web- bzw. Shopseite

Vollzeit, Teilzeit, Minijob?

Welche Art der Anstellung die richtige ist, sollte bereits vor der Einstellung klar sein. Wer sich unsicher ist, kann einen neuen Mitarbeiter anfangs per Minijob einstellen und die Stelle bei Bedarf aufstocken.

Bei der Kalkulation für die Kosten müssen nicht nur die reinen Lohnkosten, sondern auch die Ausgaben für Sozialabgaben, Urlaub und Krankheitsfall miteinkalkuliert werden.