Maßnahmen zur Vorbereitung – Handlungsempfehlungen in der Corona-Epidemie

In den USA hat der Dachverband der Lebensmittelindustrie (FMI) einen Maßnahmenplan veröffentlich, mit dem sich Industrie, Handel und auch Online-Händler auf die Ausbreitung des Corona-Virus vorbereiten können. Insbesondere die Anpassung der internen Organisation im Online-Shop ist jetzt gefragt.

Den Geschäftsbetrieb am Laufen halten

Während der Epidemie ist mit Krankheitsausfällen zu rechnen. Damit der Geschäftsbetrieb trotzdem aufrecht erhalten bleibt, ist es für Online-Händler mit Angestellten wichtig, sich darauf vorzubereiten. Damit dringend benötigte Position den Betrieb am Laufen halten, ist es wichtig, eine Notbesetzung zusammenzustellen, wann immer möglich, sollten die Beschäftigten im Home Office arbeiten. Das reduziert die Ansteckungsgefahr maßgeblich.

Notfallhierarchien etablieren

Frühzeitig sollte festgelegt werden, wer im Krankheitsfall als Ersatz für bestimmte Positionen – zum Beispiel des oder der Entscheidungsträger – übernehmen kann. Dazu gehören auch die Einrichtung von wichtigen Zugängen zur Shop-Seite und alternative Kommunikationswege.

Auf dem aktuellen Stand bleiben

Darüber hinaus sollten sich Online-Händler auf dem neuesten Stand der Entwicklung halten. Dies betrifft die aktuellen Fallzahlen zur Ausbreitung des Corona-Virus, aber ebenso auch vom Land oder dem Bund getroffene Maßnahmen. Um die eigene Wirtschaftlichkeit zu sichern, ist es wichtig, auf Veränderungen schnell zu reagieren und wenn möglich, das Sortiment schnell anzupassen.

Wer nun denkt, die Einbußen im stationären Handel würden online abgefangen werden, irrt höchstwahrscheinlich, denn in Krisenzeiten ist die Kauflust allgemein deutlich eingeschränkt. Gut positioniert sind jetzt vor allem Händler, die unverzichtbare Alltagsartikel in ihrem Sortiment führen.

Quelle: tn3.de