Fördermittel für Online-Händler – Wegweiser durch den Förderdschungel

Ohne entsprechendes Finanzpolster ist es gerade für kleine Online-Shops schwer zu expandieren. Staatliche Fördermittel in Form von Zuschüssen oder zinsvergünstigten Krediten können hier die Lösung sein.

Erst starten, dann beantragen

Wer mit einem Online-Shop eine neue Existenz gründen möchte, muss nicht zwangsläufig schon vorher Fördermittel beantragen. Eine Testphase von mehreren Monaten ist zulässig – um zu prüfen, ob die Idee überhaupt erfolgversprechend ist und um herauszufinden, welche Fördersumme nötig wird. Je nach Förderprodukt werden Shop-Neugründungen als Existenzgründungen ebenso unterstützt wie bereits mehrere Jahre am Markt bestehende Unternehmen, die wachsen wollen.

Kredit oder Zuschuss?

Meist werden Fördermittel für Online-Shops bzw. Vorhaben im E-Commerce als Darlehen mit günstigen Zinsen vergeben. Je nach Förderung gibt es Vorgaben für die Verwendung, auch die Höhe der Förderungen sind unterschiedlich. Erster Ansprechpartner ist in der Regel die Hausbank, Geldgeber zum Beispiel die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder regionale Förderinstitutionen. Um eine staatliche Finanzspritze zu erhalten, muss ein tragfähiger Businessplan vorgelegt werden. Nach Prüfung des Plans durch die Hausbank erfolgt der Antrag an den Kreditgeber.

Gute Beratung ist wichtig!

Um alle Mittel auszuschöpfen und das richtige Finanzprodukt zu finden, sollten sich insbesondere Gründer eingehend beraten lassen. Viele Förderprodukte bezuschussen diese Vorarbeit. In er Beratung wird ermittelt, ob und wenn ja, welcher Förderbedarf besteht und welche Variante für den Online-Händler am besten geeignet ist.

Guten Rat rund um die Beantragung von Fördermitteln finden Online-Händler und Shop-Neugründer auch im Expertenforum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Hier sind Informationen zu Arbeitslosengeld, Beratung und Weiterbildung, Bankgespräch und vielen weiteren Themen zu finden.